Andalucia Bike Race: Quinta Etappa

Irgendwie ist uns Andalusien einfach nicht sonderlich gut gewillt. Natürlich muss man auf den anspruchsvollen und ruppigen Strecken in 6 Tagen mal mit einem Plattfuss rechnen. Aber muss es ausgerechnet dann sein, wenn wir vorne in der Spitzengruppe mittun?

Hätte es nicht an einem der Tage zuvor sein können? Ich pflege zu sagen, dass solche Dinge immer ein Zeichen sind. Vielleicht war es ein Zeichen dafür, dass eineinhalb Stunden an der Spitze reichen, um unser Selbstvertrauen zu stärken. Vielleicht ist es ein Zeichen dafür, dass es so besser ist für unseren Formaufbau. Vielleicht ist es auch ein Zeichen, dass Plattfüsse reparieren gar nicht so einfach ist und wir dies durchaus noch optimieren könnten. Die Milch im Reifen dichtete das kleine Loch fast, aber eben nicht ganz ab. Der erste Schlauch war nach wenigen hundert Metern schon wieder platt, wieso auch immer. Der zweite Schlauch war schon gelöchert, bevor wir ihn montieren konnten. So standen wir in der Pampa und mussten auf unser Mixet Team warten, um neues Material zu bekommen. Nach 20 Minuten rumstehen und der dazugehörigen Abkühlung des Körpers war es gar nicht so einfach, wieder einen einigermassen guten Tritt zu bekommen. Zusammen mit Milena und Philipp erreichten wir schlussendlich nach vier Stunden Renndauer das Ziel. Rang 39 mit 40 Minuten Rückstand.

Morgen warten zum Schluss noch 55 km und 1200 HM. Also eine Kurzetappe. Wir freuen uns darauf, egal was kommt, wir werden es annehmen…