Die Hoffnung stirbt zuletzt. . .

Die war mein Motto für die letzte Woche, ich gab die Hoffnung nie auf, dass es mit der Genesung meiner Wunde bis zur Europameisterschaft reicht. Es war keine leichte Woche für mich, ich konnte nur schlecht schlafen, konnte nur locker und kurz aufs Bike gehen und der Ruhepuls machte eh was er wollte, doch ich blieb bis zum Schluss positiv. Am Freitag nach etlichen Massagen, Arztbesuche und Kiloweise Magerquark Auflegungen, musste ich mich nach einem Gespräch mit meinem Trainier doch zu gestehen es sei besser auf die EM zu verzichten, weil die Wunde nicht optimal am verheilen war. Dies war ein harter Moment für mich, ich hatte den ganzen Winter auf die EM hin gearbeitet und war überzeugt von mir und die Strecke für mich gewesen wäre. Nun, wenn und wäre waren Brüder und ändern kann man im Leben sowieso nichts. Anstatt ich am Sonntag in Singen am leiden war, genoss ich halt den Tag im Freilichtmuseum Ballenberg.

Ich schaue nun nach vorne und hoffe, dass ich bald mit dem richtigen Training wieder beginnen kann, um planmäßig in Kleinzell am Start stehen zu können.