Schon bald passt es wieder

Nach einer sechs wöchigen Verletzungspause wegen dem Knie konnte ich glücklicherweise vor zwei Wochen wieder mit dem Training beginnen. Es war eine harte Zeit für mich, ich konnte überhaupt nicht trainieren und meine Kollegen fuhren die schönsten und wichtigsten Rennen. Ich war sehr motiviert und konnte die letzten zwei Wochen ohne große Schmerzen trainieren. Eigentlich wäre meine Form noch nicht bereit für ein Rennen von 137km und 4000hm zu fahren, aber weil der Nationalparkmarathon sehr wichtig war, entschloss ich mich, zu starten. Mein Ziel war es, einfach ins Ziel zu kommen und das schönerweise unter sechs Stunden. So startete ich auch verhalten und wollte nicht überdrehen, so verlor ich kurz vor dem ersten Bergpreis den Anschluss an die Spitzengruppe, aber das machte nix, denn es ging noch sehr lange bis ins Ziel. Den zweiten Anstieg konnte ich mit meinem Teampartner Philipp in Angriff nehmen, wir hatten ein gutes Tempo und so sahen wir das einige Fahrer in der Spitzengruppe mühe hatten und wir langsam näher kamen. In der Abfahrt konnten wir ohne Risiko den Rückstand zu den Teampartner Lucien und Oliver noch verringern und waren fast bei ihnen, doch leider hatte ich kurz vor dem Ende einen Defekt am Hinterrad und musste einen Schlauch montieren. Leider, wie so oft, ging nicht alles so, wie es sollte und ich verlor wertvolle Zeit.

Ich nahm danach die Verfolgung auf und wollte wieder nach vorne, doch am Pass Chaschauna hatte ich eine kleine Kriese und verlor wertvolle Zeit, zudem hatte ich in der Abfahrt noch einen weiteren Plattfuß (Schlauchventil abgebrochen). Jetzt sah ich es nur noch als Training an und fuhr in einem guten Tempo Richtung Scuol. Es reichte immerhin noch zum 16. Rang in 6.07h. Das Wichtigste war, dass mein Knie der Belastung Stand hielt. Und für nur zwei Wochen Training lief es richtig gut.=)

Jetzt heisst es für mich weiter gut arbeiten und vielleicht kommt es auf Einsiedeln noch sehr gut, obwohl die Zeit knapp ist, aber vorher werde ich noch an der O-Tour am Start stehen.

Ich danke den Betreuen für die grossartige Betreuung, es hat wie immer perfekt geklappt und ich hatten eine tolle Zeit=)

Dem Überflieger vom August, Lukas Buchli, gratuliere ich zum Hattrick vom Eiger, Grand Raid und Nationalparkmarathon. Respekt!!!!