Am BergiBike die Pflicht erfüllt

 

Weil ich auf die Weltmeisterschaft in Laissac FR verzichtete, startete ich am BergiBike in Fribourg. Es war das erste Rennen der Garmin Bike Marathon Classics, welcher aus insgesamt fünf Marathonrennen in der Schweiz besteht. Weil die WM stattfand, war das Feld nicht mit den üblichen Marathonfahrern besetzt. So reiste ich bereits am Samstagabend nach Fribourg, wo ich die Ruhe im Altstädtchen genoss und den Abend bei einem leckeren Essen mit Wein ausklingen liess.

 

Am Sonntag ging es schon früh los. Um 8:00 Uhr war der Start und ich ging als Favorit auf die Strecke von 79km und 2400hm. Doch irgendwie war ich noch nicht wirklich im Rennmodus, denn die Beine drehten noch nicht so schnell, zudem hatte ich Mühe den anderen zu folgen und verlor sogar den Anschluss. Das brachte mich nicht aus der Ruhe, ich fuhr einfach weiter und so bekam ich immer mehr Freude am Rennen fahren und kam in einen guten Rhythmus. So schloss ich bald zur Spitze auf und im längsten Aufstieg zum La Berra konnte ich davonziehen. Von nun an war es ein einsames Rennen, denn ich absolvierte die restlichen 55km alleine und war richtig im Flow. Die Verhältnisse waren nicht gerade einfach, es war sehr nass und rutschig, so dass es etwas mehr Kraft als gedacht brauchte.

Trotzdem hatte ich immer Spass und meiner Technik hat dieses Rennen auch sehr gut getan. Nach 3:46h und sehr viel Dreck erreichte ich als Sieger vor den Cross Country Fahrern Andreas Moser und Florian Thie das Ziel in Bulle. Ich war happy, ich hatte ein weiteres Ziel erreicht und bin nun Leader der Gramin Bike Marathon Classics. Mein Ziel ist nun das Trikot bis in Einsiedeln zu verteidigen, was gegen Huber und Huguenin nicht einfach sein wird. 

 

 

Zurzeit übernachte ich auf dem Niederhorn, genieße die Ruhe und die tolle Aussicht. Am Mittwoch werde ich ins Engadin reisen um dort ab Freitag am Bike Giro Engadin teilzunehmen. Ich freue mich auf dieses Rennen und auf die Duelle mit meinen Teamkameraden und anderen Fahrern, nach dem Motto: so kann es weiter gehen=)

     Foto by Martin Platter

 

 

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